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Neben dem geplanten Kneipp Bäder-Dreieck mit Bad Nauheim, Bad Salzhausen und Bad Vilbel, soll die gesamte Region mit Angeboten und Infrastruktur zum „Kneippen“ ermuntern. Die Stadt Butzbach hat über das europäische Förderprogramm LEADER ein Konzept zum Thema Kneipp beauftragt. Der Prozess wird über das Büro Stadtentwicklung 360° entwickelt. Weitere Kommunen sind – nicht zuletzt über aktive Kneipp-Vereine – daran interessiert - Besucher und Bewohner der Region mit attraktiven und kreativen Kneipp-Angeboten für das Thema zu begeistern.

Auf Einladung des Kneipp-Bundes ist eine Delegation bestehend aus dem Büro Stadtentwicklung 360° (Dr. Andrea Soboth und André Haußmann) sowie der Geschäftsführerin der TourismusRegion Wetterau GmbH, Cornelia Dörr, nach Bad Wörishofen gereist. Ziel war es, von den bundesweiten Erfahrungen zu lernen, um in naher Zukunft Kneipp in der Wetterau erlebbar zu machen.

Der Geschäftsführer des Kneipp-Bunds Deutschland, Thomas Hilzensauer sowie der Kneipp-Verlagsleiter Christian Dannhart, nahmen sich viel Zeit, um für das Arbeiten mit dem Thema Kneipp zu werben und zu sensibilisieren. In Deutschland gibt es mehr als 160.000 „Kneippianer“, die sich landesweit in Kneipp-Vereinen organisieren. Diese werden über Landesvereinigungen sowie lokale Vereine vernetzt. In Bad Wörishofen, mit allein 23 Kneippanlagen (Wassertreten), gab es für die „Wetterauer“ zu Kneipp viel zu sehen und zu erleben.

Die Wetterauer Gruppe konnte wertvolle Erkenntnisse gewinnen sowie wertvolle Kontakte zu Akteuren knüpfen, die sich täglich mit Kneipp-Anwendungen und Kneipp-Buchungen beschäftigen. Die gewonnen Erfahrungen fließen nun in die weitere Entwicklung des Kneipp Bäder-Dreiecks sowie die Entwicklung der Wetterau in Verbindung mit Kneipp ein. Vor den Toren Frankfurts kann Kneipp eine neue Bedeutung in der täglichen Gesundheitsprävention aller Bürger/innen gewinnen. Kneipp ist für alle da und verfolgt das eine große Ziel – gesunde Menschen.

Der Name Kneipp wird in den meisten Fällen mit kaltem Wasser assoziiert. Dass die Gesundheitslehren von Sebastian Kneipp aus 4 weiteren Elementen besteht, ist noch recht unbekannt. Die Ernährung soll mit weniger Fleisch vor allem regional und saisonal sowie frisch und „in Maßen“ erfolgen. Dass man bei einer Erkrankung nicht mit „Kanonen auf Spatzen schießen“ muss, beschreibt Kneipp mit den Worten: „Lieber sanfte als zu starke Reize setzen“. Die Bewegung spielt bei Kneipp eine wesentliche Rolle – und das hat der ursächliche Pfarrer lange vor unserer Sitzkultur gewusst und an seine Patienten weitergegeben. Die „innere Ordnung“ hält den Menschen im Gleichgewicht, auch die hohe Bedeutung dieser Betrachtung wissen wir heute mehr denn je. Das bedeutende Element Wasser bietet mehr als 120 unterschiedliche Anwendungen und zwar im kalten, lauwarmen, warmen und heißen Bereich. Der Klassiker dabei ist das Wassertretbecken.

Foto (von links): Christian Dannhart (Verlagsleitung Kneipp-Verlag), Cornelia Dörr (TourismusRegion Wetterau), André Haußmann und Dr. Andrea Soboth (Geschäftsführung Stadtentwicklung 360°), Thomas Hilzensauer (Geschäftsführer Kneipp-Bund Deutschland).

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