Er stammt von einem Mann aus Mittelhessen, der sich viele Gedanken um ein versehentliches Fehlverhalten macht. Ob ihn die vielen Kontrollen der Autobahnpolizei, ein schlechtes Gewissen oder einfach seine Rechtschaffenheit zum Schreiben des Briefes brachten ist nicht bekannt. Er zeigt jedenfalls, dass es Verkehrsteilnehmer gibt, die ihr Verhalten reflektieren und gewillt sind sich an die geltenden Verkehrsregeln zu halten.

Der Mittelhesse beschreibt in seinem Brief, wie er auf der Autobahn 485 unterwegs war und zu spät erkannte, dass die abbremsenden Fahrzeuge vor ihm aufgrund eines Unfalls eine Rettungsgasse bildeten. Die Situation falsch einschätzend fuhr er etwa 10 Meter in der Rettungsgasse, bevor er sein Missgeschick bemerkte. Erst nach einigen weiteren Metern gelang es ihm sich wieder seitlich einzuordnen und die Rettungsgasse freizumachen. Er habe kein Rettungsfahrzeug oder die Polizei behindert, könne sich aber denken, dass andere Verkehrsteilnehmer sich möglicherweise über sein Verhalten ärgerten, schrieb der Mann. Er sich mit dem Brief bei der Polizei selbst an, auch mit der Bereitschaft ein mögliches Bußgeld für sein Missgeschick zu zahlen.

Die Polizei freut sich über das selbstreflektierte Verhalten des Mittelhessen. Den Brief selbst werden die Beamten an die Bußgeldstelle weiterleiten, die alleine die Möglichkeit hat über ein zu verhängendes Bußgeld zu entscheiden.

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