Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes

Wetterau
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Mit dem vom Kreistag beschlossenen Auftrag zur Fortschreibung des Klimaschutzkonzepts sollen Maßnahmen aufgezeigt werden, die dazu beitragen, mindestens 55 Prozent der CO2-Emissionen in kreiseigenen Liegenschaften gegenüber dem Jahr 1990 zu reduzieren.

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Anhand eines Maßnahmenkatalogs sollen Vorschläge für den Einsatz regenerativer Energien, energetische Sanierungen, Heizungsmodernisierungen sowie den effizienten Einsatz von Beleuchtungstechnik und Elektrofahrzeugen im Wetteraukreis vorgelegt werden. „Um unser ambitioniertes Klimaziel zu erreichen, werden auf Vorschlag des beauftragten Ingenieurbüros 26 kreiseigene Liegenschaften, vor allem Schulen, besonders unter die Lupe genommen. Unter Berücksichtigung dessen, was bereits getan wurde, sollen Vorschläge für weitere Arbeiten gemacht werden“, so Landrat Jan Weckler.

Das Fachbüro erfasst dafür nun die Daten in den einzelnen Gebäuden vor Ort. Dabei werden die haustechnischen Anlagen und die bauphysikalischen Eigenschaften der Gebäude aufgenommen. Das betrifft zum Beispiel die Fassaden, Fenster, Dächer sowie die Beleuchtungsanlagen, die Heizungsanlagen und die Regeltechnik. Zugleich werden die einzelnen Bauteile auf Energieeffizienz und Schwachstellen oder Defekte überprüft.

In einem weiteren Schritt werden dann aus den erfassten Daten Vorschläge für die Sanierung einzelner Bauteile oder des gesamten Gebäudes sowie der Anlagentechnik entwickelt. Danach erfolgt eine Einschätzung des Energieeinsparpotentials und des Einsatzes erneuerbarer Energien. „Wichtig ist für uns, auch die Wirtschaftlichkeit einzelner Maßnahmen zu berechnen. In den Maßnahmenkatalog sollen als Grundlage für spätere Entscheidungen sowohl die Einsparungen beziehungsweise Investitionskosten als auch die CO2 - Reduzierung einfließen“, so Landrat Weckler. „So können wir dort, wo es sinnvoll ist und wir konkret Einfluss haben, Energie einsparen“. Finanziert wird die Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes durch Fördermittel des Bundes als Teil der nationalen Klimaschutzinitiative.

Foto: Die Heizungsanlage in der Limesschule in Altenstadt. Sie wird mit Holzpellets, als regenerativem Energieträger, betrieben. Zur weiteren Verbesserung der CO2-Bilanz der Schule sind hier Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 99 kWp installiert.

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