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Zum 1. Juli 2020 wird beim größten öffentlichen Arbeitgeber im Wetteraukreis ein Jobticket eingeführt. Das hat der Kreisausschuss kürzlich auf Vorschlag von Landrat Jan Weckler beschlossen. „Damit machen wir den Wetteraukreis nicht nur als Arbeitgeber attraktiver. Das Jobticket soll auch viele Autofahrten unnötig machen und den öffentlichen Personennahverkehr stärken“, nennt Landrat Weckler Gründe für die Einführung des Jobtickets. Der Gesamtpersonalrat mit seinem Vorsitzenden Erwin Jahn hat bereits im vergangenen Jahr einen Initiativantrag zum Jobticket eigebracht: „Das Jobticket ist ein weiterer Mosaikstein, um unsere Arbeitgeberattraktivität zu steigern und neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen.“

Die Hürden für das Jobticket in der Kreisverwaltung waren indes ziemlich hoch. In einer ersten Interessensbekundung im vergangenen Jahr haben knapp 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr grundsätzliches Interesse am Jobticket gezeigt. „Daraufhin haben wir Verhandlungen mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund aufgenommen und auf der Basis dieser 500 Interessierten einen günstigen Preis für dieses Jobticket aushandeln können“, berichtet Landrat Jan Weckler.

Tatsächlich hatten bisher nur knapp 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung ein Jahresticket, das mit 25 Prozent der Kosten bezuschusst wurde. Von den neuen Konditionen ließen sich dann doch viele Kolleginnen und Kollegen überzeugen, so dass bis zum Stichtag im Februar etwa 550 feste Bestellungen für das Jobticket vorlagen.

Das Jobticket müsse aber im Gesamtzusammenhang mit weiteren Angeboten des Kreises als Arbeitgeber gesehen werden. „Immerhin konkurrieren wir mit vielen privaten Unternehmen und haben es zunehmend schwer, geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. Für manche Ausschreibungen gibt es überhaupt keine Bewerberinnen und Bewerber. Dabei bietet die Kreisverwaltung sichere Arbeitsplätze, umfangreiche Fortbildungen, flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten, die sich mit der Betreuung von Kindern oder der Pflege von Angehörigen vereinbaren lassen. Unsere Auszubildenden übernehmen wir. Wir haben Angebote in der Gesundheitsförderung und bieten auch mobiles Arbeiten und Home-Office an“, so Landrat Weckler.

Foto: Landrat Jan Weckler zusammen mit Personalratsvorsitzendem Erwin Jahn.

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