„Es gibt nichts zu beschönigen: Der Ausstieg der Kreissparkasse Gelnhausen und der Dietz AG aus dem JOH-Projekt ist ein herber Rückschlag und vor allem eine große vertane Chance für die Stadtentwicklung. Die Chance auf eine gemischte Nutzung aus Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistung, Verwaltung und Mediathek kommt an dieser Stelle nicht wieder. Dieser Zug ist abgefahren.“

Nach der Absage der Kreissparkasse Gelnhausen will die Stadtspitze das Areal des ehemaligen Kaufhauses Joh in der Barbarossastadt nun in Eigenregie entwickeln. „Wo eine Tür zu geht, geht eine andere auf“, haben sich laut Bürgermeister Daniel Glöckner (FDP) bereits direkt nach Bekanntwerden der neuen Entwicklung auch neue Investoren angeboten. Für den überraschenden Ausstieg der Kreissparkasse fand am Freitag auf einer Pressekonferenz der 1. Stadtrat Volker Rode (CDU) deutliche Worte: „So kann man im Geschäftsleben nicht miteinander umgehen.“

Der Vorstand der Kreissparkasse Gelnhausen hat seinen  Verwaltungsrat kurz vor der Veröffentlichung über den Ausstieg aus den Plänen für das JOH-Areal in Gelnhausen (wir berichteten) informiert. Das bestätigte Landrat und Verwaltungsratvorsitzender Thorsten Stolz (SPD) auf Anfrage. Die Frage, ob er als ehemaliger Bürgermeister von Gelnhausen versucht hat, den Rückzug der Kreissparkasse noch abzuwenden, beantwortete er hingegen nicht. "Weitere Details zu internen Abläufen werden nicht kommuniziert", ließ Stolz mitteilen.

Das Drama um das ehemalige Kaufhaus Joh in Gelnhausen nimmt kein Ende: Die Kreissparkasse Gelnhausen und die Dietz AG, die gemeinsam das Areal entwickeln wollten, haben am Mittwoch ihren Rückzug erklärt. Als Begründung führen die aktuellen politischen Debatten über die Pläne für das ehemalige Kaufhaus an.

Mit großer Bestürzung haben Bürgermeister Daniel Christian Glöckner (FDP) im Namen der Stadt Gelnhausen die Nachricht vom Tode des ehemaligen US-Außenministers Colin Powell aufgenommen. Er starb nach Medienangaben im Alter von 84 Jahren an einer Corona-Erkrankung. Der US-Amerikaner trat 1959 seinen Dienst als Leutnant in der Coleman-Kaserne in Gelnhausen an.

Weihnachtsmarkt geplant, Weihnachtsführungen abgesagt - so ist derzeit der Plan für die Adventszeit in der Barbarossastadt Gelnhausen. "Aufgrund der Corona-Pandemie bleibt es nach wie vor schwierig, in Planungen einzusteigen, weil sehr viele Faktoren zu beachten sind, wenn man als Veranstalter auftritt", teilte das Rathaus mit. Ein Weihnachtsmarkt mit dezentralem, kleinen Programm und mehr Fläche auf Ober- und Untermarkt ist demnach in Planung.

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