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Fraktion „Gerechtigkeit“ bildet sich mit vier Mitgliedern

Fraktion „Gerechtigkeit“ bildet sich mit vier Mitgliedern
Fraktion Gerechtigkeit der Stadtverordnetenversammlung Hanau im Neustädter Rathaus Hanau (von links): Nevzat Bölge, Meryem Yilmaz, Can Özgün, Martin Engel.

Die Fraktion „Gerechtigkeit“ in der Stadtverordnetenversammlung Hanau hat sich nach ihrer Konstituierung am 14. April 2026 nun erweitert und besteht künftig aus vier Stadtverordneten.

Neben Nevzat Bölge, Can Özgün und Meryem Yilmaz, Mandatsträger der Gerechtigkeitspartei Hanau, gehört nun auch Martin Engel, Mandatsträger des BSW, der Fraktion an. "Mit der Erweiterung stärkt die Fraktion ihre politische Handlungsfähigkeit und unterstreicht ihren Anspruch, eine verlässliche und konstruktive Kraft im Stadtparlament zu sein. Ziel bleibt es, soziale Teilhabe sowie Frieden zu fördern und faire Chancen für alle Bürgerinnen und Bürger in Hanau zu schaffen", heißt es in einer Pressemitteilung.

Zum Fraktionsvorsitzenden wurde Nevzat Bölge gewählt. Der Kommunalpolitiker gehört der Stadtverordnetenversammlung seit fünf Jahren an und ist seit der Gründung der Gerechtigkeitspartei auch im Kreisvorstand aktiv. Can Özgün übernimmt das Amt des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden, Meryem Yilmaz wurde zur zweiten stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt. Als Geschäftsführerin der Fraktion wurde Belgin Öztas bestätigt. „Die Erweiterung unserer Fraktion ist ein starkes Signal für eine sachorientierte und verantwortungsvolle Kommunalpolitik“, erklärt Bölge. „Wir bündeln Kräfte, um gemeinsam konkrete Verbesserungen für die Menschen in Hanau zu erreichen.“

Inhaltlich will die Fraktion Schwerpunkte auf die Stärkung sozialer Projekte, die Förderung von Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe sowie eine leistungsfähige und bürgernahe Verwaltung setzen: "Dabei verfolgt sie einen lösungsorientierten Ansatz und setzt auf die Zusammenarbeit mit allen demokratischen Kräften im Stadtparlament. Die Fraktion versteht sich als konstruktive Kraft und wird Initiativen unterstützen oder einbringen, die dem Gemeinwohl dienen und die Lebensqualität in Hanau nachhaltig verbessern. Abschließend bekennt sich die Fraktion klar zu den Werten einer offenen und vielfältigen Stadtgesellschaft: „Wir stehen für ein solidarisches Hanau. Vielfalt ist unsere Stärke – Rassismus hat hier keinen Platz", heißt es in der Pressemitteilung.

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Fraktion Gerechtigkeit der Stadtverordnetenversammlung Hanau im Neustädter Rathaus Hanau (von links): Nevzat Bölge, Meryem Yilmaz, Can Özgün, Martin Engel.

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Kommentare

1
W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
1 monat vor
Das passt doch alles nicht zusammen...

Zitat:
gehört nun auch Martin Engel, Mandatsträger des BSW, der Fraktion an. "Mit der Erweiterung stärkt die Fraktion ihre politische Handlungsfähigkeit
Zitat:
sowie Frieden zu fördern
Zitat:
den Werten einer offenen und vielfältigen Stadtgesellschaft:
Dazu dann das Bild.


Ist es irgendwie von Vorteil, jemandem vom BSW in der Fraktion zu haben?
Ist das BSW irgendwie bzw. Irgendwo von Bedeutung?
Hätte wohl denselben Effekt, wenn Helmut der Rentnerpartei jetzt dabei wäre.

Warum hat die Frau auf dem Bild ein Kopftuch auf, darf sie das auch Abnehmen, oder gibt es dann Ärger?

Ist sie die Fraktion für Frieden einig, ob Palästina oder Israel besser ist?
Dem Bild nach, könnte die Antwort klar sein.

Aber, alles Spekulationen, die Fraktion wirds schon richten.
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D.A.
1 monat vor
Wäre eine solche Partei in der Türkei nicht besser auf gehoben außer dem gibt es denn nicht bereits genug Deutsche Parteien? in die man sich INTEGRIEREN kann?
Ich frage für einen Freund!
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3
Prof. ad. Wilfried W
1 monat vor
Gerechtigkeit ... hat leider noch nie in der Praxis funktioniert.

Aber eine pragmatische Frage: Wie möchten Sie die rd. 900 Millionen Schulden der Stadt Hanau tilgen - denn per dato "bürgt jeder Bürger" für um die 9 Tausend
EURO ...?
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Ruffty
1 monat vor
Ich muß an den verbitterten Hausmeister Filch von Hogwarts denken, als er angesichts seiner gelähmten Katze und des zu Unrecht bezichtigten Harry Potter die Faust geballt und gezischt hat:"Gerechtigkeit".
Gemeint ist wahrscheinlich eher Umverteilung nach postsozialistischem Vorbild. Die Besitzenden und Vermögenden in Hanau sind gewarnt.
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