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Top Fußball-WM contra Medienberichterstattung

Top Fußball-WM contra Medienberichterstattung

Zur Fußball-Weltmeisterschaft äußert sich VORSPRUNG-Leser Peter Koch in seinem Leserbrief.

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"Mein Fazit vorweg: Die WM ist ein klasse Ereignis mit Vorbildwirkung nicht nur für Fußballfans.

Was allerdings die allein fußballerische Qualität angeht, zeigte bis zum Finale als Team nur Spanien durchgehend Weltklasse-Leistungen und und natürlich 'Fußballgott Messi'. Dabei sehe ich nach anfänglichen Zweifeln sogar die Rekordteilnehmerzahl von 48 Nationen als einen positiven Effekt für die WM. Der 'Infantino-Spleen' einer weiteren Aufstockung auf 64 Länder ist allerdings absurd. Es ist schön festzustellen, dass kleinste Nationen wie Kap Verde oder Haiti leistungsmäßig mithalten können und welche emphatischen und friedlichen Bilder in die Welt gesendet werden. Nur Fußball-WM und Olympische Spiele schaffen es, eine solche Freude und Begeisterung weltweit auszulösen. Da können Trump, Infantino und die schlechte Leistung der deutschen Nationalmannschaft für mich nur kleine Störfaktoren sein.

Beispiele für die friedliche und freundliche Stimmung sind unter anderem Zehntausende von Schotten und Norwegern mit ihrem Auftreten, unabhängig der fußballerischen Leistung ihrer Teams. In einer Zeit von Gewalt und Kriegen auf dem Globus sind die vielen neidlosen Begegnungen internationaler Menschen ohne Rücksicht auf Rasse, Hautfarbe oder Religion zumindest für die Zeit dieses sportlichen Ereignisses herausragend mit vorbildlicher Wirkung. Sogar den wichtigen WM-Titel nehme ich nur sekundär wahr.

Was mich aber zornig macht, ist die hoch gepriesene, aber fehlgeleitete Pressefreiheit in Deutschland. Durch nahezu alle Medien wurde die WM und insbesondere die USA bereits über Monate vor Beginn mit negativen Vorurteilen überhäuft. Deutschland hat sich, so auch bei der vorausgegangenen WM in Katar, als unbeliebter Oberlehrer in der Welt aufgespielt. Auch in unserem Land hat genau diese Berichterstattung Millionen von Fans, auch mich, beeinflusst und die Vorfreude auf das bedeutendste Fußballturnier stark eingeschränkt. Nichts von alldem hat sich bewahrheitet und die WM wurde von allen drei Veranstaltungsländern 'top' organisiert und das Zuschauerinteresse ist auf Rekordniveau.

Die Medienberichterstattung im Vorfeld der WM hat mit wenigen Ausnahmen eine ganz schlechte Zeugnisnote verdient. Die vielen 'Fakenews' haben wesentlich zur überwiegend schlechten Stimmung der Millionen von Fußballinteressierten in unserem Land beigetragen!"

Peter Koch
Gelnhausen

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Kommentare

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Ruffty
1 stunde vor
"Durch nahezu alle Medien wurde....insbesondere die USA mit negativen Vorurteilen überhäuft. Deutschland hat sich....als unbeliebter Oberlehrer in der Welt aufgespielt."

Danke für die Bestätigung meiner Vorurteile gegenüber Berlin, ihren hören Medien
und dem derzeitigen Inhaber des Präsidentenamtes.
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Ruffty
1 stunde vor
....Ihren hörigen Medien...
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