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Stadt informiert über weitere Abstimmungen am Trauerzentrum

Stadt informiert über weitere Abstimmungen am Trauerzentrum
Bildquelle: Claus Gehne, Drohnenservice-MKK

Nach der Fertigstellung des neuen Trauerzentrums in Salmünster haben die Stadt Bad Soden-Salmünster verschiedene Rückmeldungen aus der Bevölkerung erreicht.

Dabei geht es unter anderem um die Ausstattung der Trauerhalle, die Sitzplatzkapazität sowie um die Gestaltung der Außenanlagen im Bereich des Parkplatzes. Die Stadt nimmt diese Hinweise auf. Die noch offenen Punkte werden innerhalb der Stadtverwaltung sowie mit dem Betreiber des Trauerzentrums und den Kirchen abgestimmt.

„Bei einem Friedhof und einem Ort des Abschieds ist es nachvollziehbar, dass Bürgerinnen und Bürger genau hinschauen. Einige Punkte befinden sich nach der baulichen Fertigstellung noch in der Umsetzung beziehungsweise in der Abstimmung. Diese Themen sind bekannt und werden nun Schritt für Schritt geklärt“, erklärt Bürgermeister Dominik Brasch. Die liturgische Ausstattung der Trauerhalle wird derzeit noch abgestimmt. Dabei wird auch geprüft, wie Altar, Ambo und Kreuz aus der früheren Trauerhalle wieder eingebunden werden können. Ziel ist, dass künftig natürlich auch wieder kirchliche Trauerfeiern bis hin zum Requiem in der Trauerhalle stattfinden können. Auch die Beschaffung einer Orgel ist vorgesehen. Die notwendigen Voraussetzungen wurden bereits geschaffen; die Mittel sind im Haushalt 2026 eingeplant.

Auch die Rückmeldungen zur Zahl der Sitzplätze wurden aufgegriffen. Zu Beginn waren weniger Bänke aufgestellt, wodurch bei größeren Trauerfeiern der Eindruck einer geringeren Platzkapazität entstanden ist. Baulich wurde jedoch von Anfang an berücksichtigt, dass die Sitzplatzanzahl auf das Niveau der früheren Trauerhalle erweitert werden kann. Eine entsprechende Anpassung ist daher möglich. Die endgültige Bepflanzung der Flächen im Bereich des Parkplatzes und vor dem Trauerzentrum soll im Herbst in enger Abstimmung mit dem städtischen Bauhof erfolgen. Zugleich weist die Stadt darauf hin, dass der Neubau des Trauerzentrums insgesamt eine deutliche Entlastung für die Stadt bedeutet. Ohne die privatwirtschaftliche Umsetzung hätten erhebliche Investitionen in die alte Trauerhalle und die bestehende Infrastruktur angestanden. Mit dem Neubau stehen nun moderne Räumlichkeiten, zusätzliche Parkplätze und neue öffentliche Toiletten zur Verfügung. Auch der Glockenturm wird aktuell auf Kosten des Betreibers restauriert.

„Nicht alle Punkte liegen allein in städtischer Zuständigkeit. Dort, wo städtische Belange, der Friedhofsbetrieb oder berechtigte Anliegen der Bürgerinnen und Bürger betroffen sind, bleiben wir selbstverständlich eingebunden und begleiten die weiteren Abstimmungen. Zudem stehen die Türen des Trauerzentrums stets offen. Zwischen 08.00 Uhr und 18.00 Uhr sind die Betreiber vor Ort und freuen sich über jeden Austausch“, so Bürgermeister Brasch.

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