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Thema Wehrdienst beschäftigt Schüler besonders

Thema Wehrdienst beschäftigt Schüler besonders

Über so unterschiedliche Themen wie die mögliche Wiedereinführung einer Wehrpflicht, den Krieg in der Ukraine, das Thema Atomkraft oder den Umgang mit der AfD hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Wiegelmann mit Schülerinnen und Schülern der neunten Jahrgangsstufe an der Henry-Harnischfeger-Schule in Bad Soden-Salmünster diskutiert.

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Für den 33-jährigen Juristen war der Besuch ein Heimspiel der besonderen Art, schließlich ist er hier selbst zur Grundschule gegangen. Entsprechend persönlich fiel auch der Austausch mit den Jugendlichen aus, die in Kürze zu einer Berlin-Fahrt aufbrechen und dort auch den Deutschen Bundestag erkunden werden. Zu Beginn gab der Bundestagsabgeordnete Einblicke in seinen politischen Alltag zwischen Berlin und dem Wahlkreis und erläuterte den Ablauf einer typischen Sitzungswoche im Deutschen Bundestag.

Im Mittelpunkt der lebhaften Diskussion standen anschließend insbesondere aktuelle sicherheits- und gesellschaftspolitische Themen. Besonders intensiv beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Frage einer möglichen Rückkehr zur Wehrpflicht. Wiegelmann erklärte, dass der Wehrdienst derzeit freiwillig sei. Im Gesetz sei ein jährlicher Aufwuchs vereinbart. Sollte das Ziel von 460.000 Soldatinnen und Soldaten sowie Reservisten bis 2035 nicht erreicht werden können, müsse der Bundestag die Wehrpflicht einführen. Dies sei gesetzlich bereits vorgesehen.

Die zahlreichen Nachfragen zeigten, wie sehr die Jugendlichen die veränderte Weltlage beschäftigt. Viele der Schülerinnen und Schüler machten deutlich, dass sie sich angesichts internationaler Krisen und gesellschaftlicher Entwicklungen intensive Gedanken über ihre eigene Zukunft machen. Auch Themen wie der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Energiepolitik sowie das geplante Verbrenner-Aus wurden engagiert diskutiert. Die Debatte verlief offen, sachlich und ausgesprochen reflektiert.

"Ich bin beeindruckt, wie informiert und differenziert die Schülerinnen und Schüler argumentiert haben", sagte Johannes Wiegelmann, der sich auch bei den beteiligten Lehrkräften für die gute Vorbereitung bedankte. Da den Schülerinnen und Schülern noch viele weitere Fragen unter den Nägeln brannten, wurde ein Folgetreffen vereinbart - eine Einladung, über die sich Johannes Wiegelmann sehr freute.

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Kommentare

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W̷i̸n̵s̷t̵o̴n̸
5 stunden vor
Jawohl… Die Kinder werden kriegstüchtig und ideologisch hörig gemacht.
So muss das laufen, damit auch zukünftig die „richtigen“ Parteien gewählt werden, um Deutschland weiter in den Krieg zu drücken und noch weiter abzuwirtschaften!

Genau das ist es, was die AfD abschaffen will.
Politische Einflussnahme schon in der Schule.
Die Kinder sollen politisch neutral unterrichtet werden und nicht zu irgendwelchen Wahlkampfzwecken missbraucht werden!
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