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GNA-Stiftung setzt Zeichen für den Schutz von Wildbienen und Insekten

GNA-Stiftung setzt Zeichen für den Schutz von Wildbienen und Insekten

Zum Weltbienentag am 20. Mai 2026 macht die GNA-Stiftung Mensch und Natur auf die dramatische Situation der Wildbienen aufmerksam und setzt mit ihren „blühenden Oasen“ ein sichtbares Zeichen für mehr Artenvielfalt in der Agrarlandschaft.

Seit 2020 finanziert die in Rodenbach ansässige Stiftung jährlich artenreiche Blühflächen und übernimmt dafür eine Patenschaft.

„Insektenfreundliche Blühflächen sind für den Erhalt der biologischen Vielfalt von großer Bedeutung. Der Weltbienentag erinnert daran, dass eine Welt ohne Bienen und Insekten nicht existieren kann“, erklärt Günter Könitzer, Vorstand der Stiftung. „Die biologische Vielfalt ist eine wesentliche Grundlage für funktionierende Ökosysteme, aber auch für die Landwirtschaft und unsere Ernährungssicherheit. Deshalb muss der Schutz von Wildbienen und anderen Bestäubern noch stärker in den gesellschaftlichen Fokus rücken.“

Die Situation der Wildbienen ist alarmierend: Etwa die Hälfte aller Wildbienenarten in Deutschland gilt als gefährdet. In Hessen sind von den 424 heimischen Arten rund 43 Prozent bestandsgefährdet, verschollen oder bereits ausgestorben. Hauptursachen sind die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden sowie der Verlust natürlicher Lebensräume.

Um die Biodiversität in der Agrarlandschaft zu fördern, arbeitet die GNA-Stiftung Mensch und Natur in Erlensee eng mit einem landwirtschaftlichen Betrieb zusammen. Die Blühstreifen entstehen auf Äckern und an Ackerrändern und sind so angelegt, dass die Flächen in den Folgejahren weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden können.

Eingesät werden unter anderem Dill, Fenchel, Koriander, Inkarnatklee, Schwarzkümmel, Sonnenblumen sowie verschiedene Kleearten und seltene Ackerwildkräuter. Die Pflanzen bieten Wildbienen, Schmetterlingen, Schwebfliegen und zahlreichen weiteren Insekten bis in den Spätsommer hinein wertvolle Nahrung.

Besonders wichtig sind die Blühflächen in den Sommermonaten, wenn das natürliche Nahrungsangebot für viele Insekten deutlich abnimmt. Die in Erlensee angelegten Flächen liefern jedoch auch dann noch ausreichend Nektar und Pollen. Verblühte Pflanzenstängel bleiben bis zum Frühjahr stehen und dienen zahlreichen Insektenlarven als Winterquartier. Davon profitiert auch die heimische Vogelwelt. Mit ihren „blühenden Oasen“ leistet die GNA-Stiftung Mensch und Natur so einen konkreten Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt im Main-Kinzig-Kreis.

Spendenaufruf: Mit einer Spende dem Artenschwund entgegenwirken

Lernen Sie die Projekte der GNA-Stiftung Mensch und Natur kennen und unterstützen Sie weitere und größere Blühstreifen mit einer Spende auf das Konto bei der Raiffeisenbank Rodenbach (IBAN: DE06 5066 3699 0001 0734 00). Auch Zustiftungen an die gemeinnützige Stiftung können steuerlich als Sonderausgaben geltend gemacht werden.

Weitere Informationen unter: gna-aue.de/gna-stiftung-mensch-und-natur/

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