Bis voraussichtlich Ende Juli kann es deshalb in den betroffenen Bereichen zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Die Arbeiten erfolgen weitgehend grabenlos, sodass größere Eingriffe in die Straßenoberfläche vermieden werden können.
Im Rahmen regelmäßiger Kanaluntersuchungen hatte der städtische Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) Schäden an den Abwasserleitungen festgestellt. Um die Funktion der Kanäle langfristig sicherzustellen, werden nun rund 1.200 Meter Leitung mit Durchmessern zwischen 800 und 900 Millimetern saniert.
Die Arbeiten werden vom Unternehmen DF-ING aus Karlstein ausgeführt. Dabei werden mit Harz getränkte Glasfaserschläuche in die bestehenden Kanäle eingezogen und mittels UV-Licht ausgehärtet. Nach einer Aushärtungszeit von etwa drei Tagen wird das neue Kanalrohr mit einem ferngesteuerten Roboter erneut befahren, um die Zulauföffnungen zu den Liegenschaften abzudichten.
Das neue Rohrsystem soll mindestens ebenso langlebig sein wie die bisherigen Leitungen aus den 1960er-Jahren. Die Gesamtinvestition beträgt rund 940.000 Euro. "Eine funktionierende Abwasserentsorgung gehört zur unverzichtbaren Daseinsvorsorge. Deshalb ist es wichtig, bestehende Anlagen frühzeitig zu modernisieren", so Stadträtin Isabelle Hemsley.
Abhängig von der Witterung sollen die Arbeiten bis zum 30. Juli abgeschlossen sein. Bei Fragen oder Anliegen zu den Arbeiten steht Laurent Alihonou von der HIS-Abteilung Abwasserbeseitigung und Hochwasserschutz telefonisch unter 06181/2950-6419 zur Verfügung.


