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„Selbolder Stadtbündnis (SSB)“: SPD, Grüne, Freie Wähler und FDP regieren in Langenselbold

„Selbolder Stadtbündnis (SSB)“: SPD, Grüne, Freie Wähler und FDP regieren in Langenselbold
Foto: Axel Häsler

Die Fraktionen und Ortsverbände von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Freien Wählern Langenselbold sowie FDP haben sich auf die Bildung einer gemeinsamen Koalition für die kommende Legislaturperiode verständigt. Unter dem Namen „Selbolder Stadtbündnis (SSB)“ wollen die Partner gemeinsam Verantwortung für die Zukunft Langenselbolds übernehmen.

Der Koalitionsvertrag steht unter dem Leitmotiv: „Gemeinsam für ein lebenswertes, nachhaltiges und modernes Langenselbold.“

In der Präambel des Koalitionsvertrags heißt es: „Die Partner von SPD, FWL, Bündnis 90/Die Grünen und FDP bündeln ihre Kräfte für eine stabile und zukunftsorientierte Stadtentwicklung. Im Fokus stehen, der Schutz natürlicher Ressourcen, soziales Miteinander und effiziente, bürgernahe Verwaltung.“

Julian Brenner, Fraktions- und Parteivorsitzender der SPD Langenselbold, erklärt: „Mit dem Selbolder Stadtbündnis schaffen wir eine stabile Grundlage, um die wichtigen Zukunftsprojekte unserer Stadt entschlossen anzugehen. Dabei verbinden wir soziale Verantwortung, wirtschaftliche Vernunft und nachhaltige Entwicklung.“

Dieses Bündnis setzt dabei klare Schwerpunkte für die kommenden Jahre. Zu den zentralen Projekten gehören die Realisierung des Gesundheitszentrums, der Neubau der Kläranlage sowie der Bau einer neuen 3-Feldsporthalle. Darüber hinaus wollen die Koalitionspartner die Transparenz und den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern stärken. Hierzu soll künftig einmal jährlich ein „Koalitionsdialog“ stattfinden, bei dem öffentlich über den Stand der Umsetzung des Koalitionsvertrags informiert wird.

Cornelia Hofacker, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, betont: „Diese Koalition steht für eine zeitgemäße Stadtentwicklung, die ökologische Verantwortung und gesellschaftlichen Zusammenhalt verbindet. Wir wollen Langenselbold nachhaltig weiterbringen und gleichzeitig die Lebensgrundlagen für alle Generationen bewahren.“

"Das Selbolder Stadtbündnis verbindet unterschiedliche Perspektiven mit dem gemeinsamen Ziel, konkrete Verbesserungen für die Menschen in Langenselbold zu erreichen“, erklärt Christiane Kapp, Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler Langenselbold.

Christof Sack, Parteivorsitzender der FDP Langenselbold, ergänzt: „Diese Zusammenarbeit steht für Fortschritt, Verlässlichkeit und eine moderne Verwaltung. Wir wollen Projekte effizient umsetzen und gleichzeitig den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern intensivieren.“

„Diese Koalition verfügt zwar mit 19 von 37 Sitzen über die denkbar knappste Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung, gleichzeitig wird durch die Zusammenarbeit von drei Parteien und einer Wählergruppe der Wählerwille in seiner Breite sehr gut abgebildet. Das Selbolder Stadtbündnis verbindet unterschiedliche politische Perspektiven mit dem gemeinsamen Ziel, Langenselbold verantwortungsvoll und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln", so Brenner abschließend.

Der vollständige Koalitionsvertrag ist auf den jeweiligen Internetseiten der beteiligten Parteien und der Wählergemeinschaft abrufbar.

stadtbuenindselbold az

Foto: Axel Häsler

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Kommentare

1
Roman
Gestern
Rot-Rot-Grün plus Stimmknechte
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1
Bürger
Gestern
5 Jahre aus bestehender eigenen Überzeugung versagt. Narzisstisches Selbstbildnis wird fortgesetzt, jetzt mit Unterstützung der FDP + FW.
Was Machtgeilheit so alles bewirkt. Erst überzeugte Opposition, nun Machtbeteiligung.
Was soll hier zum Wohl der Langenselbolder geschehen?: weitere 5 Jahre Versagen + Selbstbeweihräucherung.
Aber die wahlbetechtigten Selbolder haben es so gewollt.
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Bla,bla
Gestern
Nichts sagende Schlagworte. 5 Jahre bekämpft und nun soll es besser werden? Alles nur mit faulen Kompromissen. Die Grünen werden ihr Kreiselprogramm fortsetzen.
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Guudde
Gestern
Ist einen Versuch wert. Zum Wohle Langenselbolds und nicht zum Wohle parteipolitischer Machenschaften.
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Guudde
Gestern
Das ist einen Versuch wert. Zum Wohle Langenselbolds und nicht zum Wohle einer politischen Denkrichtung.
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Ruffty
Gestern
Sicher ist es einen Versuch wert aber es ist jetzt schon abzusehen, daß es nicht funktionieren wird. Es sei denn, zwei Beteiligte geben ihre grundsätzlichen Überzeugungen völlig auf. Und das werden in diesem Fall mit Sicherheit nicht die Ökokommunisten sein.
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Ruffty
Gestern
Hier findet zusammen, was nicht zusammengehört. :D
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