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Hilfe für Akwa e. V.: Alexandra Nett neue Vorsitzende

Hilfe für Akwa e. V.: Alexandra Nett neue Vorsitzende
Von links: Hildegard Bauer (Schriftführerin), Birgit Großmann-Kraus (Kassenprüferin), Andrea Blömer (Kassenprüferin), Alexandra Nett (1. Vorsitzende), Dr. Ifeanyi Emejulu (2. Vorsitzender), Dirlei Bischoff (Kassenwartin).

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Vereins Hilfe für Akwa e. V. am 31. Mai 2026 in Nidderau-Windecken blickten die Mitglieder auf ein erfolgreiches Vereinsjahr zurück und stellten wichtige Weichen für die Zukunft.

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Nach den Berichten des Vorstandes und der Kassenprüfung wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Die Mitglieder nutzten die Gelegenheit, dem bisherigen ersten Vorsitzenden Jürgen Heuser herzlich für sein langjähriges und engagiertes Wirken an der Spitze des Vereins zu danken. Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Alexandra Nett zur neuen ersten Vorsitzenden gewählt. Die Mitglieder würdigten ihre langjährige Verbundenheit mit dem Verein. In den vergangenen acht Jahren sammelte sie umfangreiche Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit, bei der Organisation von Benefizprojekten sowie als Kassenprüferin. Darüber hinaus bringt sie durch mehrere Aufenthalte in Akwa eine besondere Verbundenheit mit Nigeria sowie authentische Einblicke in die Lebenswirklichkeit der Menschen vor Ort mit. Als Kassenwartin wurde Dirlei Bischoff erneut im Amt bestätigt. Neu gewählt zur Kassenprüferin wurde Andrea Blömer, die künftig gemeinsam mit Birgit Großmann-Kraus die jährliche Prüfung der Vereinskasse übernehmen wird.

Ein weiteres Thema der Versammlung war der beruflich bedingte Wechsel des zweiten Vorsitzenden, Pfarrer Dr. Ifeanyi Emejulu, nach Frankenberg. Der Verein freut sich, dass sich dadurch bereits der Mitgliederkreis erweitert hat und neue Mitglieder aus der Region Frankenberg gewonnen werden konnten. Für September ist dort eine Vorstellung der Vereinsarbeit in der neuen Gemeinde von Pfarrer Dr. Emejulu geplant. In den Berichten über die laufenden Projekte wurde deutlich, dass der Verein seine Hilfe weiterhin unmittelbar und nachhaltig in Akwa und der umliegenden Region leistet. Schwerpunkte bleiben die Sicherung der Trinkwasserversorgung durch den Erhalt der solarbetriebenen Trinkwasserbrunnen sowie die medizinische Versorgung der Bevölkerung. Dazu finanziert der Verein den regelmäßigen Betrieb der Krankenstation in Akwa, unter anderem durch die Bezahlung einer Krankenschwester, die Unterstützung der ärztlichen Versorgung sowie die Übernahme notwendiger Fahrtkosten.

Aus dem Team für Öffentlichkeitsarbeit wurde berichtet, dass künftig verstärkt für Patenschaften geworben werden soll. Mit einer Patenschaft können Interessierte gezielt dazu beitragen, die laufenden Personalkosten der Krankenstation dauerhaft abzusichern und damit eine verlässliche medizinische Versorgung vor Ort zu ermöglichen. Kassenwartin Dirlei Bischoff zeigte sich erfreut darüber, dass es dem vergleichsweise kleinen Verein seit Jahren gelingt, konkrete Hilfe direkt vor Ort anzubieten und wichtige Projekte erfolgreich umzusetzen. Auch der zweite Vorsitzende Pfarrer Dr. Ifeanyi Emejulu hob die positiven Entwicklungen hervor und betonte insbesondere die guten Fortschritte in der Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in Akwa.

Zum Abschluss dankte der Vorstand allen Mitgliedern sowie den zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern für ihr persönliches und finanzielles Engagement. Zugleich hofft der Verein auf weitere Mitgliedschaften und Spenden aus der Bevölkerung, um die erfolgreiche Arbeit auch künftig fortsetzen zu können. „Dalu!“ – mit diesem nigerianischen Wort für „Danke“ verabschiedete sich der Verein von seinen Gästen und Unterstützern.

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