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Zeitzeugenbericht über DDR-Unrecht und Volksaufstand von 1953

Zeitzeugenbericht über DDR-Unrecht und Volksaufstand von 1953

In Erinnerung an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 lädt der AfD-Kreisverband Main-Kinzig am 12. Juni 2026 zu einem Vortragsabend ins Dorfgemeinschaftshaus Breitenbach ein.

Unter dem Titel „Mit Panzern gegen die Freiheitsbewegung“ berichtet ein ehemaliger Stasi-Häftling über persönliche Erfahrungen mit politischer Verfolgung und Unterdrückung in der DDR. Der Referent des Abends, Thomas Lukow, schildert seinen persönlichen Weg vom Regimekritiker zum politischen Gefangenen. Nachdem er bereits als junger Erwachsener wegen seines Austritts aus der FDJ mit einem Studienverbot belegt wurde, scheiterte später seine versuchte Flucht aus der DDR. Im Jahr 1981 wurde er festgenommen, im Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen inhaftiert und schließlich zu einer Haftstrafe verurteilt, die er im Gefängnis Bautzen verbüßte.

"Im Mittelpunkt des Abends stehen die Bedeutung von Freiheit, Meinungsvielfalt und demokratischem Widerstand gegen politische Bevormundung. Als Zeitzeuge wird Thomas Lukow eindrucksvoll schildern, wie damals mit Kritikern des Regimes umgegangen wurde und welche Lehren daraus auch für die heutige Zeit gezogen werden können. Die Veranstaltung soll nicht nur an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 erinnern, sondern auch die Bedeutung von Freiheit, Meinungsfreiheit und demokratischem Engagement hervorheben. Laut Veranstalter schlägt der Vortrag die Brücke zwischen den historischen Ereignissen in der DDR und den persönlichen Erfahrungen eines Zeitzeugen. Beginn der Veranstaltung ist um 18:30 Uhr, Einlass ab 18:00 Uhr. Neben dem Vortrag ist eine anschließende Podiumsdiskussion mit Fragen aus dem Publikum vorgesehen. Veranstaltungsort ist das Dorfgemeinschaftshaus, Strauchweg 10, 36381 Schlüchtern OT Breitenbach. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei", so die AfD in der Einladung.

 

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