„Die Auszeichnung ist Ausdruck der hohen Wertschätzung für ein Engagement, das über viele Jahre hinweg mit großer Kontinuität, Verantwortungsbewusstsein und persönlichem Einsatz geleistet wurde. Helga Becks Herz hängt an den Landfrauen, an Oberdorfelden und an der ehrenamtlichen Arbeit“, sagte Landrat Thorsten Stolz.
Die Verleihung des Landesehrenbriefs erfolgte im feierlichen Rahmen durch den Landrat, der die Urkunde im Namen des Landes Hessen überreichte. In seiner Ansprache hob er hervor, dass ehrenamtliches Engagement eine unverzichtbare Säule des gesellschaftlichen Zusammenhalts sei. Menschen wie Helga Beck prägten das Leben in den Städten und Gemeinden nachhaltig und sorgten mit ihrem Einsatz dafür, dass „Dorf-Gemeinschaft“ ein lebendiger, positiv besetzter Begriff sei. Auch die weiteren anwesenden Gäste, Stefan Haas, Beigeordneter der Gemeinde Schöneck, und Karin Weyland von den Landfrauen Oberdorfelden, brachten ihren Dank für die Arbeit der Geehrten zum Ausdruck.
Die Auszeichnung ist eine verdiente Anerkennung für Helga Becks kontinuierliche Gestaltungsarbeit bei den Landfrauenverein. Mitglied ist sie seit rund 55 Jahren, seit 2007 steht sie an der Spitze. Unter ihrer Federführung luden die Landfrauen 2018 erstmals zur „Dorfeller Langen Tafel“ ein. Ziel war es, das dörfliche Miteinander zu stärken, und der Plan ging schon bei der ersten Veranstaltung auf, woraufhin sich die „Dorfeller Lange Tafel“ etablieren sollte. Darüber hinaus organisiert Helga Beck die Teilnahme der Landfrauen am Hohe-Straße-Fest, plant sämtliche Vereinsausflüge und die regelmäßigen Vereinsabende. Um ihre Arbeit kontinuierlich zu verbessern besucht sie Seminare zur Vereinsarbeit. Dieses Engagement macht sich auch an den Mitgliederzahlen bemerkbar. Gestartet mit neun Mitgliedern zählt der Verein heute 50 Landfrauen.
„Helga Becks Verbundenheit mit den Landfrauen Oberdorfelden ist ein wesentlicher Grundstein für das lebendige Vereinsleben im Ort“, lobte Landrat Thorsten Stolz. „Sie lebt vor, dass Engagement nicht nur Pflicht, sondern vor allem Herzensangelegenheit ist. Ihre Arbeit entspringt der tiefen Überzeugung, dass Gemeinschaft nur dann wächst, wenn man sie mit Leidenschaft, Freude und persönlicher Hingabe fördert.“



