Gewiss, ein Beamter im Ruhestand muss für seine Pensionszahlungen Steuern entrichten und ergänzend zur Beihilfe im Krankheitsfall eine Versicherung abschließen und finanzieren. Nichtsdestotrotz: er hat im Ruhestand meistens ein viel besseres Einkommen als seine Zeitgenossen, die in die staatliche Rentenkasse eingezahlt haben.
Der „Durchschnittsrentner“ erhält nach einem 45jährigen Arbeitsleben im Alter von mehr als 65 Lebensjahren monatlich 1.204 €. Davon sind allerdings noch Beiträge für Kranken- und Pflegeversicherung zu entrichten. Demgegenüber beträgt das Ruhegehalt von Beamten 3.416 €! Es handelt sich bei beiden Zahlen um Durchschnittswerte. Wie auch immer, der Abstand ist gewaltig und zeigt auf, dass Beamte während ihrer aktiven Dienstzeit deutlich weniger verdienen als ihre Kolleginnen und Kollegen in der gewerblichen Wirtschaft.
Im Alter dreht sich dieses Verhältnis mehr als um. Bedingt durch den demografischen Wandel müssen zwischenzeitlich immer weniger Berufstätige einen Ruheständler finanzieren. Dies gilt für Staatsdiener und freie Wirtschaft gleichermaßen.
Derzeit arbeitet eine Rentenkommission daran, wie die Finanzierung für Rentner – für die Beamten ist der Staat zuständig - längerfristig sichergestellt werden kann. Die Kommission wird dabei auch zu prüfen haben, ob das derzeitige Rentenniveau ausreicht, um im Alter ein – wenn schon kein sorgenfreies – wohl aber auskömmliches Leben führen zu können. Dies gilt insbesondere dann, wenn ein Ehepartner verstirbt und der Überlebende dann mit einem deutlich geringeren Einkommen auskommen muss – und dies bei gleichbleibenden, respektive steigenden Kosten für den allgemeinen Lebensunterhalt!
Die jüngsten Ausführungen des Kanzlers, wonach die Rente künftig lediglich eine „Basisabsicherung“ sein werde, ist sehr merkwürdig. Beamte werden (siehe Vergleichszahlen) nach wie vor auskömmlich alimentiert, von „Basisabsicherung“ ist bei ihnen keine Rede, obwohl sie während ihrer Berufstätigkeit keine eigenen Zahlungen für ihre Pension geleistet haben.
Besonders ärgerlich für Rentner ist hierzulande zudem die Tatsache, dass in Spanien mit EU-Geldern die Rente finanziert wird. Eine Krönung der Rentendiskussion ist dann die Ankündigung, wonach in der Ukraine die Renten um 12 % (!!) erhöht werden. Dass dies größtenteils mit deutschen Steuergeldern erfolgt, bedarf keiner besonderen Erwähnung, denn dieses Land ist nicht nur hochgradig korrupt, sondern hängt finanziell ausschließlich am Tropf der europäischen Geldgeber.
Zum Autor
Im Jahre 1971 startete Hans-Jörg Vogler (75) als nebenberuflicher Vereinsberichterstatter seine journalistische Karriere. Nach Stationen als Redaktionsleiter und Publizist mehrsprachiger, internationaler Kundenmagazine sowie als Autor von mehreren Büchern ist der gelernte Redakteur als "Freier Autor" aktiv. Von 1977 bis 2001 gehörte Vogler - mit einer kurzen Unterbrechung - als CDU-Abgeordneter dem Main-Kinzig- Kreistag an und war zehn Jahre lang CDU-Fraktionsvorsitzender in Erlensee. Partei und aktiver Politik hat er vor mehr als 20 Jahren den Rücken gekehrt. Er lebt heute mit seiner Familie in Biebergemünd.



Warts mal ab, wenn nun der Ansturm Ukrainer aus Polen kommt.... Deutschland übernimmt doch gerne die Rundumversorgung für Gäste aus unserem 17. Bundesland.
Goodbye Lenin, Goodbye SED 2.0 inklusive Rotfront reloded.
Ihr hattet lange genug Zeit und Gelegenheit, Deutschland zu ruinieren.
Wird doch zumindest immer gesagt.
Vielleicht kann uns Markus oder die anderen Trolle das ja genauer erklären.