Vor Ort musste zunächst der genaue Aufenthaltsort des Mannes lokalisiert werden.
Aufgrund eines sichtbaren Handylampenlichts sowie lauter Hilferufe, die der Mann von sich gab, konnte er schließlich im Bereich des Sees unter einem Baum ausfindig gemacht werden. Da die Stelle zu Fuß nicht erreichbar war, wurde die Feuerwehr zur technischen Rettung eingesetzt, unter anderem mit einem Schlauchboot sowie einer Drohne zur Lageerkundung. Feuerwehrkräfte näherten sich dem Mann über das Gewässer und mussten sich zunächst durch dichtes Astwerk arbeiten, um ihn zu erreichen. Anschließend wurde der Mann auf das Boot gebracht und sicher an das Ufer transportiert.
Der Gerettete befand sich in einem körperlich geschwächten Zustand und zeigte Anzeichen einer deutlichen Unterkühlung. Er wurde umgehend durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in eine medizinische Einrichtung gebracht.
Wie die Polizei ermitteln konnte, handelte es sich um einen 27-Jährigen. Warum er bei Dunkelheit ins Wasser ging und wie er in die hilflose Lage geriet, ist noch nicht abschließend geklärt.


