Das Team untersuchte, wie komplexe Strukturen, zahlreiche Schnittstellen und unklare Zuständigkeiten die Umsetzung von Projekten verzögern können. Konkret ging es um die Herausforderungen bei der Umstellung von Bar- auf Kartenzahlung.
Die Auszubildenden Jörn Freund, Carlotta Heinz, Eric Magnus Hoffmeister, Julia Manns und Emma Heidenreich analysierten die Ursachen für die verzögerte Umsetzung und entwickelten darauf aufbauend konkrete Ansatzpunkte zur Verbesserung. Ihr Fokus lag dabei auf der Vereinfachung von Prozessen, der klaren Definition von Verantwortlichkeiten sowie einer effizienteren Gestaltung der Kommunikation.
„Das Team hat mit einem Projekt überzeugt, das sich fundiert mit der Analyse und Optimierung interner Abläufe sowie der Kommunikation auseinandersetzt“, betont Alina Stengel vom Evonik-Ausbildungsmarketing, die den Wettbewerbsbeitrag gemeinsam mit ihrem Kollegen Tobias Bingemer betreut hat. Insgesamt nahmen 126 Auszubildende aus 18 Mitgliedsunternehmen mit 35 Projekten an dem Wettbewerb teil. Unterstützt wurden sie von ihren Ausbilderinnen und Ausbildern.
Unter dem Motto „Gamechanger Azubi“ entwickelten die Teams mithilfe der Methode LEGO® SERIOUS PLAY® innovative Ansätze zur Verbesserung betrieblicher Prozesse – etwa in Produktion, Organisation, Logistik und Zusammenarbeit. Die Auszubildenden visualisierten ihre Ideen mit LEGO®-Modellen und präsentierten ihre Konzepte anschließend in kreativen Videos und kompakten Begleittexten. „Die größte Herausforderung bestand darin, unsere Idee zu Beginn in einem Lego-Modell darzustellen", sagt die Evonik-Auszubildende Emma Heidenreich. Ihre Kollegin Julia Manns ergänzt: „Dank unserer vielfältigen Fähigkeiten konnten wir als harmonisches Team die Idee erfolgreich umsetzen."
Die Jury bewertete die Beiträge insbesondere nach ihrer Praxisnähe, Umsetzbarkeit und dem konkreten Nutzen für die Unternehmen. Darüber hinaus spielten die Eigenständigkeit der Ausarbeitung, die Verständlichkeit der Präsentation sowie die kreative Nutzung der Methode LEGO® SERIOUS PLAY® eine wichtige Rolle.
Über die Platzierungen entschied eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen, Gewerkschaften, Hochschulen und dem Kommunikationsbereich. Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden neben Preisgeldern auch mit Pokalen und Urkunden ausgezeichnet.

