Im Verlauf des Einsatzes überprüften die Beamtinnen und Beamten insgesamt 56 Fahrzeuge, darunter 19 Lastkraftwagen bis 3,5 Tonnen sowie 37 Personenkraftwagen. Neben der Kontrolle der Verkehrstüchtigkeit der Fahrerinnen und Fahrer lag ein Schwerpunkt auf der Überprüfung technischer Fahrzeugzustände sowie der Einhaltung verkehrsrechtlicher Vorschriften. Dabei stellten die Einsatzkräfte zahlreiche Verstöße fest.
Gegen den Fahrer eines slowakischen Kleintransporters wurde etwa nach dem Verdacht des Fahrens unter Drogeneinfluss eine Blutentnahme angeordnet. Der Mann stand mutmaßlich unter dem Einfluss von Cannabis. Zur Sicherung des Verfahrens wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro erhoben.
Darüber hinaus fertigten die Kontrolleure jeweils eine Anzeige wegen Verstößen gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz sowie das Pflichtversicherungsgesetz. In vier Fällen wurden Verstöße gegen Sozialvorschriften festgestellt. Ins Auge fiel hierbei der Fahrer eines rumänischen Sprinters, der seine vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten überhaupt nicht dokumentiert hatte. Auch in diesem Fall wurde eine Sicherheitsleistung von 400 Euro erhoben. Eine weitere Anzeige erfolgte wegen eines Verstoßes gegen das Güterkraftverkehrsgesetz. Der Fahrer eines Sprinters verfügte demnach nicht über die erforderliche Lizenz und hätte somit in Deutschland keine gewerblichen Transporte durchführen dürfen.
Wegen mangelhafter Ladungssicherung musste sich zudem ein Kurierfahrer verantworten, dessen Fracht im Laderaum nicht ordnungsgemäß gesichert war. In drei Fällen war die Betriebserlaubnis der Fahrzeuge erloschen. Unter anderem fiel ein BMW der 3er-Reihe auf, an dem Veränderungen am Fahrgestell sowie montierte Felgen nicht ordnungsgemäß eingetragen waren.
Sechsmal leiteten die Beamten Verfahren wegen fehlender oder unzulässiger Umweltplaketten ein. Darüber hinaus überprüften die Einsatzkräfte einen Kleinbus mit drei polizeibekannten Männern. Bei einem Mitfahrer bestand eine Fahndungsnotierung zur Vermögensabschöpfung in Höhe von 400 Euro. Diese musste er berappen. Zusätzlich wurden vier Mängelanzeigen gefertigt. Insgesamt summierten sich die erhobenen Sicherheitsleistungen auf etwas mehr als 1.000 Euro. Ferner wurden einige Verwarngelder erhoben.
Die Bilanz der Kontrollen zeigt zudem, dass bei etwa jedem dritten überprüften Fahrzeug technische Beanstandungen festgestellt wurden. Die Polizei kündigt an, auch künftig entsprechende Schwerpunktkontrollen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit durchzuführen.



