Rund 140 Schülerinnen und Schüler waren dabei. Bei angenehmen 25 Grad herrschten beste Bedingungen für einen sportlichen Vormittag im Wasser. Das Schwimmfest bildete den Höhepunkt eines neuen Konzepts im Sportunterricht. Statt des regulären zweistündigen Schulsports, hatten alle fünften Klassen im Laufe des Schuljahres ausschließlich Schwimmunterricht. Dahinter steht ein klares Ziel: Mehr Kinder sollen sicher schwimmen lernen. Denn viele wechseln inzwischen in die fünfte Klasse, ohne eine ausreichende Schwimmbefähigung zu haben.
Dass der neue Ansatz wirkt, zeigt sich in den Ergebnissen. Bis zum Ende des Halbjahres haben knapp 20 Schülerinnen und Schüler ihre Schwimmfähigkeit beziehungsweise das Seepferdchen erworben. Viele weitere legten zudem das Freischwimmer-Abzeichen ab. In den fünften Klassen gibt es damit inzwischen kaum noch Nichtschwimmer.
Beim Schwimmfest selbst stand nicht nur die Leistung im Mittelpunkt, sondern auch der Spaß am gemeinsamen Wettbewerb. Die Klassen traten in mehreren Disziplinen gegeneinander an: beim Wettrutschen, in der Floßstaffel, bei einer Schwimmstaffel mit Kleidung, im Zeitschwimmen durch den Strömungskanal und beim Tauchen mit Schwämmen, um einen Eimer möglichst schnell zu füllen.
Die Stimmung war entsprechend lebhaft. Immer wieder wurde angefeuert, gelacht und um Sekunden gekämpft. Am Ende setzte sich die Klasse 5D durch und sicherte sich als erste Klasse der Elisabeth-Strupp-Schule die Goldmedaille bei diesem neuen Schwimmfest.



