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HSG Hanau stattet Eigengewächse mit Verträgen aus

HSG Hanau stattet Eigengewächse mit Verträgen aus
Malte Just und Ben Scharriär sind ab sofort ein fester Bestandteil des Drittliga-Kaders der HSG Hanau. Quelle: HSG Hanau

Die Handball-Saison 2025/26 ist in den Büchern und die HSG Hanau arbeitet weiter am Kader für die kommende Spielzeit. Nun können sich zwei echte Hanauer Eigengewächse freuen: Ab 1. Juli 2026 statten die Grimmstädter ihre bisherigen Perspektivspieler Ben Scharriär und Malte Just mit Zweijahresverträgen aus. Während Scharriär bei den Blau-Weißen vor allem im linken Rückraum zum Einsatz kommt, sammelte Just in den letzten Partien reichlich Spielzeit auf Rechtsaußen.

„Malte und Ben haben in den vergangenen Monaten wirklich große Schritte nach vorne gemacht und sich einen festen Platz im Drittliga-Kader der HSG Hanau erarbeitet“, meint Reiner Kegelmann, der sportliche Leiter der HSG Hanau. „Damit unterstreichen wir als HSG einmal mehr, dass wir es in der Grimmstadt schaffen, junge Handballtalente auf den Sprung in die 3. Liga vorzubereiten.“

Großer kämpferischer Ehrgeiz in der Abwehr

Ben Scharriär spielte bereits in der B-Jugend für die Handballspielgemeinschaft aus Kesselstadt und Steinheim und gehört seit dem Sommer 2024 zum Perspektivkader der Grimmstädter. Der 1,89 Meter große, gebürtige Wiesbadener hat seine Schwerpunkte vor allem im Abwehrspiel und beweist in Zweikämpfen großen kämpferischen Ehrgeiz. In der Saison 2025/26 bestritt er 19 Pflichtspiele für die HSG und erzielte dabei 8 Tore. Für den 19-jährigen Studenten, der mit der A-Jugend des Vereins die Hessenmeisterschaft feierte, soll es auch in Zukunft weiter nach oben gehen.

Bei der Unterschrift des neuen Vertrags bis zum 30. Juni 2028 sagte Scharriär stolz: „Ich freue mich sehr, weiterhin ein Teil der HSG Hanau zu sein und auch in der kommenden Saison weitere Erfahrungen in der 3. Liga sammeln zu dürfen. Ich denke, der Verein bietet mit seinem Konzept eine sehr gute Möglichkeit für junge Spieler wie mich, sich sowohl handballerisch als auch persönlich weiterzuentwickeln. Zudem fühle ich mich in der Mannschaft sehr wohl und genieße jedes Spiel, das ich vor dem Blauen Block zu Hause bestreiten darf.“

Ambitionierter Linkshänder will sich in Hanau weiterentwickeln

Malte Just gehört wie auch Ben Scharriär zum 2007er-Jahrgang und sammelte unter Coach Axel Spandau zuletzt reichlich Spielanteile. Durch einige Ausfälle im Team hat er dabei sein Können auch im Rückraum unter Beweis gestellt, den spielerischer Schwerpunkt setzt Spandau für den schnellen Linkshänder aber vor allem auf Rechtsaußen, wo er auch in der kommenden Saison gemeinsam mit dem Hanauer Youngster Sebastian Hein auf Torejagd gehen wird.

In 25 Pflichtspielen kam Just in der Saison 2025/26 zum Einsatz und markierte dabei 17 Treffer für die HSG. Nicht ohne Grund bescheinigt Kegelmann dem 18-Jährigen, der seit 2018 für die HSG Hanau aktiv ist, ein hohes Maß an Dynamik und Geschwindigkeit, die vor allem im Grimmstädter Konterspiel Verwendung finden. Sein neuer Vertrag läuft ebenfalls bis zum 30. Juni 2028.

„Ich bin schon lange bei der HSG und hatte hier immer die Möglichkeit, mich kontinuierlich weiterzuentwickeln und die nächsten Schritte zu machen. Die Mannschaft unterstützt uns junge Spieler dabei enorm“, meint Malte Just. „Sie hilft uns, uns schnell in das Team hineinzufinden, ohne dass dabei unnötiger Druck entsteht. Ein absolutes Highlight war es natürlich, in dieser sicherlich spektakulären Saison selbst bei den großen Derbys auf dem Feld zu stehen, bei denen man früher noch von außen mitgefiebert hat.“

„Wir freuen uns sehr, dass Ben und Malte auch in der kommenden Saison Teil unseres Weges bleiben. Beide haben sich ihre Einsatzzeiten mit großem Fleiß verdient und in den vergangenen Monaten eine starke Entwicklung genommen“, sagt Jörn Winter, der Sprecher des Jugendausschusses der HSG Hanau. „Genau dafür haben wir bei der HSG Hanau die Weichen gestellt: Junge Eigengewächse gezielt auszubilden, alle Trainer eng zu verzahnen und eine klare, einheitliche Philosophie zu leben. Unser Ziel ist es, möglichst vielen Talenten aus den eigenen Reihen den Sprung in den Drittligakader zu ermöglichen.“

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