TPL_VORSPRUNG_SKIP_NAV
Keiler Bier

HSG Hanau verpflichtet Ex-Gelnhäuser Cedric Marquardt

HSG Hanau verpflichtet Ex-Gelnhäuser Cedric Marquardt
Linksaußen Cedric Marquardt wechselt zum 1. Juli von Krefeld nach Hanau. Quelle: HSG Hanau

Handball-Drittligist HSG Hanau hat eine offene Kaderlücke adäquat besetzen können: Die Brüder-Grimm-Städter verpflichten zum 1. Juli 2026 den Linksaußen Cedric Marquardt. Der 25-Jährige kommt vom Zweitliga-Absteiger HSG Krefeld Niederrhein und übernimmt künftig die Position, die durch das Karriereende von Max Bergold vakant wurde. Seine Schnelligkeit und die variantenreichen Abschlüsse sollen dem Hanauer Spiel auf der linken Außenbahn zusätzliche Durchschlagskraft verleihen.

VORSPRUNG - Print ist offline!

„Es freut uns sehr, dass wir mit Cedric Marquardt einen für die 3. Liga äußerst erfahrenen Spieler verpflichten konnten“, erklärt Reiner Kegelmann, der sportliche Leiter der HSG Hanau. „Nach dem Karriereende von Max Bergold bestand auf der Linksaußenposition Handlungsbedarf. Mit Cedric haben wir diese Lücke nun mit einem spielstarken und vielseitigen Akteur geschlossen, der bereits auf hohem Niveau seine Qualitäten unter Beweis gestellt hat.“

Der Name Marquardt hat bei der HSG Hanau einen besonderen Klang. Schon Cedrics älterer Bruder, Robin Marquardt, spielte einst für die Spielgemeinschaft aus Kesselstadt und Steinheim. Cedric Marquardt wurde im Nachwuchsbereich des TV Gelnhausen ausgebildet und sammelte mit der HSG Krefeld Niederrhein in der Spielzeit 2025/26 reichlich Zweitliga-Erfahrung. In Hanau erhält Marquardt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027.

Der 25-Jährige gilt als schneller und wurfstarker Linksaußen. In Hanau wird sich Marquardt die Position mit Julian Fulda teilen, der ebenfalls in der kommenden Spielzeit zum Kader der Blau-Weißen gehört. Einschließlich seiner Zeit beim ThSV Eisenach kommt Cedric Marquardt auf 37 Zweitliga-Partien (52 Tore). Die HSG Hanau kennt der Neuzugang bereits aus den Duellen in der 3. Liga, wo er als Spieler des TV Gelnhausen und der HSG Krefeld Niederrhein in den vergangenen Jahren mehrmals die Klingen mit den Grimmstädtern kreuzte.

„Ich blicke mit großer Vorfreude auf die kommende Zeit in Hanau. Die Main-Kinzig-Halle und ihre Fans kenne ich aus zahlreichen Spielen als Gegner. Umso schöner ist es nun, diese besondere Kulisse künftig auf meiner Seite zu wissen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit der Mannschaft und den Fans viele erfolgreiche Momente und Siege zu erleben“, sagt Cedric Marquardt.

„Cedric zieht es aus privaten Gründen zurück in seine Heimatregion. Umso mehr freut es uns, dass er sich im Rahmen dieses Schrittes für ein Engagement in Hanau entschieden hat und hier weiter erfolgreich Drittliga-Handball spielen möchte“, erklärt HSG-Geschäftsführer Hannes Geist. „Wir sind überzeugt, dass er gemeinsam mit Julian Fulda ein starkes Gespann auf der Linksaußenposition bilden wird. Beide Spielertypen ergänzen sich hervorragend und geben uns dort eine hohe Qualität und Variabilität.“

Während Marquardt insbesondere in Umschaltmomenten und mit seiner Abschlussstärke überzeugt, besticht Fulda durch Konstanz und Stabilität in der Defensive. Grundsätzlich hatte die HSG Hanau eine vereinsinterne Besetzung der Position aus dem Nachwuchsbereich geplant, die sich dann nicht realisieren ließ.

Cedric Marquardt erhielt seine handballerische Ausbildung in der Jugend des TV Gelnhausen. Dabei zeigten sich schnell seine Qualitäten auf Linksaußen. Mehrmals wurde Marquardt in der Folge für Länderspiele im Juniorenbereich nominiert und sammelte seine ersten Drittliga-Einsätze für den TVG bereits als A-Jugendlicher. Über eine Station beim ThSV Eisenach landete er im Sommer 2023 bei der HSG Krefeld Niederrhein und stieg bei den „Eagles“ zum wichtigen Leistungsträger auf. Mit dem Verein gelang ihm in der Saison 2024/25 der Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga.

Artikel teilen: Teilen Tweeten Teilen
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de
Zeig dein Herz und spendiere der Redaktion einen Kaffee! Jede Unterstützung hilft uns, weiterhin unabhängig aus der Region zu berichten.
☕ Kaffee spendieren
Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis