Im Einsatz waren die Feuerwehr Hasselroth mit allen drei Ortsteilen sowie eine Drehleiter der Feuerwehr Freigericht. Um an verbliebene Glutnester im Dachstuhl zu gelangen, musste die Feuerwehr das Dach des Nebengebäudes öffnen. Bei dem betroffenen Gebäude handelt es sich um eine Grundschule.
Das Feuer ist nach ersten Erkenntnissen bei Arbeitem von Handwerkern ausgebrochen. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 50.000 Euro. Da in Hessen aktuell Sommerferien sind, befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes weder Schülerinnen und Schüler noch Lehrkräfte auf dem Gelände.
Bericht der Feuerwehr Hasselroth:
Am Freitagvormittag wurden die Feuerwehr Hasselroth, die Drehleiter Freigericht, ein Rettungswagen sowie die Polizei zu einem Dachstuhlbrand an der Grundschule in Gondsroth alarmiert. Nach Schweißarbeiten an einem Nebengebäude geriet der Dachbereich in Brand. Die Flammen breiteten sich rasch aus. Da derzeit Ferien sind, befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Schülerinnen und Schüler sowie keine Lehrkräfte im Schulgebäude.
Die Feuerwehr traf bereits kurze Zeit nach der Alarmierung an der Einsatzstelle ein und leitete umgehend die Brandbekämpfung ein. Zunächst erfolgte ein Löschangriff im Außenbereich, um das Hauptgebäude vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. Kurze Zeit später gingen Einsatzkräfte unter Atemschutz zur Brandbekämpfung im Innenangriff vor.
Insgesamt kamen drei Atemschutztrupps zum Einsatz, die eine weitere Brandausbreitung erfolgreich verhindern konnten. Zudem wurden zwei Gasflaschen aus dem Gefahrenbereich geborgen. Die betroffenen Bereiche wurden im weiteren Einsatzverlauf mehrfach mit Wärmebildkameras kontrolliert. Aufgrund einer leichten Verrauchung des Hauptgebäudes musste dieses zusätzlich mithilfe eines Hochleistungslüfters entraucht werden.
Über die Drehleiter wurde anschließend der Dachbereich geöffnet, um verbliebene Glutnester aufzuspüren und abzulöschen. Darüber hinaus musste eine Holzverkleidung geöffnet werden, um weitere Nachlöscharbeiten durchführen zu können. An einer über Rollcontainer aufgebauten Hygienestation wurden die eingesetzten Atemschutzgeräteträger sowie das verwendete Material fachgerecht dekontaminiert.
Die Einsatzmaßnahmen der rund 50 Einsatzkräfte, die mit insgesamt neun Fahrzeugen vor Ort waren, dauerten etwa 90 Minuten. Vor Ort verschafften sich außerdem Kreisbeigeordneter Jannik Marquart (CDU) gemeinsam mit den zuständigen Abteilungsleitern, Bürgermeister Matthias Pfeifer (Soziale Wählergemeinschaft) sowie Kreisbrandmeister Volker Achtert ein Bild von der Lage.
Foto: 5VISION.NEWS




