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Der „Pianist aus den Trümmern“ in Hanau

Der „Pianist aus den Trümmern“ in Hanau

Am Mittwoch, 15. Juli  um 18 Uhr findet im Gemeindesaal der Neuen Johanneskirche in Hanau, Frankfurter Landstrasse 17, ein Konzert der einfühlsamen Töne statt.

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Hier erleben alle Interessierten mehr als nur Musik: In dem neuen Buch von Aeham Ahmad mit dem Titel "der Docht" schildert Aeham in Romanform die teils traumatischen Erlebnisse aus der Sicht einer Frau in dem Palästinenserviertel Yarmouk, Damaskus zu Zeiten des Bürgerkriegs. Gerade in den Zeiten, die uns über Krieg und Frieden besonders nachdenklich stimmen, wird uns der Künstler mit einfühlsamen Klängen, virtuosem Klavierspiel und berührendem Gesang von Flucht, Hoffnung und Menschlichkeit berichten. Hille Ramharter, die Hanauer Märchenerzählerin, wird Passagen aus dem Buch vorlesen.

Aeham Ahmad wurde 1988 im palästinensischen Flüchtlingslager Yarmouk bei Damaskus geboren und erhielt bereits im Kindesalter Klavierunterricht. Bekannt wurde Ahmad als der „Pianist aus den Trümmern“, als er während des Bürgerkriegs in Syrien mit seinem Klavier durch die zerstörten Straßen seines Heimatviertels in Damaskus fuhr und mit seiner Musik ein Zeichen der Hoffnung setzte. Seine Flucht führte ihn 2015 nach Deutschland, wo er seither als Musiker und Botschafter für Menschlichkeit wirkt. Er verbindet klassische Klaviertraditionen mit Einflüssen aus arabischer Musik, Jazz und Improvisation und baut damit eine Brücke zwischen Kulturen und Menschen. „Wir freuen uns auf einen eindrucksvollen Abend, der uns begeistern kann und ebenso zum Innehalten einlädt, der ein Appell für Frieden und das Miteinander von Kulturen und Religionen sein wird“, fasst Wolfgang Busch, als Initiator des Konzertabends für die Stadtkirchengemeinde Hanau, zusammen.

Einlass ab 17.30. Der Eintritt ist frei; um eine Spende am Ausgang wird freundlich gebeten.

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