Nach der Inobhutnahme soll es gegen 15 Uhr vor dem Wohnhaus in der Bettinastraße unvermittelt zu einem tätlichen Angriff durch den hinzukommenden Vater der Kinder gekommen sein. Der 58-Jährige habe die eingesetzten Beamten körperlich angegangen, zudem nach deren Einsatzmitteln gegriffen und erheblichen Widerstand geleistet. Der Mann wurde schließlich unter anderem nach dem Einsatz des Reizstoffsprühgeräts vorläufig festgenommen.
Im Zuge des Einsatzes zogen sich fünf Polizeibeamte leichte Verletzungen, teilweise auch durch den eingesetzten Reizstoff, zu. Ein Beamter musste zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Er konnte seinen Dienst aufgrund einer Armverletzung nicht mehr fortsetzen. Gegen den 58-Jährigen, der einem Beamten zudem in den Finger gebissen haben soll, wird nun unter anderem wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt. Gegen seine Ehefrau wird außerdem wegen des Verdachts der versuchten Gefangenenbefreiung ermittelt, da sie offenbar beabsichtigte, die vorläufige Festnahme zu verhindern.
Der Beschuldigte musste nach der ärztlichen Versorgung mit zum Revier im Spessartring, wo er erkennungsdienstlich behandelt wurde. Die weiteren Ermittlungen dauern indes an. Die Polizei bittet weitere Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 069 8098-5100 auf der Wache des Reviers im Spessartring zu melden.




Oder konnte man im öffentlich-rechtlichen Rundfunk jemals mehr als einen zehnsekündigen Beitrag darüber sehen?
Gab es Sondersendungen, Stellungnahmen oder Ansprachen von Politikern?
Und wer sind eigentlich die Opfer?
Darüber wurde kaum etwas berichtet.
Es wirkt, als solle das Thema bewusst klein gehalten werden, damit die Wähler bloß nicht auf die Idee kommen, ihr Kreuz an der „falschen“ Stelle zu machen.