Der CDU-Kreisvorsitzende Max Schad würdigt die gemeinsame Arbeit der vergangenen Jahre: „Wir haben in den zurückliegenden Jahren gerne und gut mit Andreas Hofmann zusammen gearbeitet. Das hätten wir im Interesse des Main-Kinzig-Kreises gerne in der neuen Wahlperiode fortgesetzt. Daher bedauern wir seine persönliche Entscheidung."
Mit Blick auf den nach der Kommunalwahl vereinbarten Wechsel bei der Besetzung der Position des Vizelandrates stellt die CDU klar, dass dieser ausschließlich auf den veränderten politischen Mehrheitsverhältnissen nach der Kommunalwahl beruht. „Dass die CDU den Anspruch auf die Position des Vizelandrates erhoben hat, war eine Konsequenz des Wahlergebnisses und ausdrücklich keine Bewertung der Arbeit oder der Leistungen von Andreas Hofmann“, betont auch der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Heiko Kasseckert.
Schad sieht durch die Entscheidung Hofmanns keine Auswirkungen auf die laufenden Koalitionsgespräche. „Die Gespräche zwischen CDU und SPD verlaufen weiterhin in einer vertrauensvollen und konstruktiven Atmosphäre. Wir gehen davon aus, dass beide Parteien wie geplant am 15. Juli in ihren Gremien über die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit entscheiden werden.“
An den getroffenen personellen Vereinbarungen hält die CDU unverändert fest. „Für uns bleibt es bei der vorgesehenen Wahl von Jannik Marquardt zum Vizelandrat am 4. September. Für die Besetzung des weiteren Kreisbeigeordneten steht der SPD das Vorschlagsrecht zu. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unserem Koalitionspartner die erfolgreiche Arbeit für den Main-Kinzig-Kreis fortzusetzen“, so Kasseckert abschließend.



