So kam es in mehreren Fällen dazu, dass unbekannte Täter ihre Opfer auf Parkplätzen oder im öffentlichen Raum ansprachen, Hilfsbereitschaft vortäuschten oder unter einem Vorwand Kontakt suchten. Teilweise wurden Personen in Gespräche verwickelt und unvermittelt umarmt, während unbemerkt Goldketten oder anderer Schmuck entwendet wurden.
In anderen Fällen legten Täter ihren Opfern vermeintlichen Modeschmuck um den Hals oder drängten sich auffällig in deren persönlichen Bereich, um hochwertige Schmuckstücke unbemerkt abzunehmen. Wiederholt richteten sich die Taten insbesondere gegen Seniorinnen und Senioren.
Vor diesem Hintergrund warnt die Polizei und gibt folgende Verhaltenstipps, wie man sich schützen kann:
- Halten Sie Distanz zu fremden Personen und lassen Sie diese nicht unnötig in Ihre unmittelbare Nähe.
- Lassen Sie keine Umarmungen oder das Umlegen von Schmuck zu.
- Seien Sie misstrauisch bei ungefragten Hilfsangeboten oder vermeintlichen Schenkungen.
- Wenn Sie bedrängt werden, rufen Sie laut um Hilfe oder sprechen Sie Passantinnen und Passanten gezielt an.
- Informieren Sie die örtlich zuständige Polizeidienststelle über das Festnetz oder wählen Sie in akuten Fällen den Notruf 110.
- Erstatten Sie im Schadensfall Strafanzeige.
Die Beamten bitten insbesondere ältere Menschen sowie deren Angehörige, über diese kriminellen Maschen zu sprechen und aufmerksam zu bleiben. Wer verdächtige Beobachtungen macht oder Hinweise auf Tatverdächtige geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.


