Und weiter: „Nach dem historischen Wahldebakel der SPD bei der Kommunalwahl am 15. März mussten politische Konsequenzen folgen. Der Erste Kreisbeigeordnete und der weitere hauptamtliche Kreisbeigeordnete sollten ihre Ämter und Zuständigkeiten tauschen. Führende SPD-Politiker versuchen nun aber, den Rückzug von Andreas Hofmann als Akt persönlicher Größe zu verkaufen. Das überzeugt allenfalls noch die letzten treuen SPD-Anhänger. Dabei verschweigt die SPD den entscheidenden Punkt. Das hessische Besoldungs- und Versorgungsrecht sieht unter bestimmten Voraussetzungen vor, dass ein abgewählter Wahlbeamter zunächst weiter seine Dienstbezüge und anschließend bis zum Ende seiner regulären Amtszeit Versorgungsbezüge erhalten kann. Das können bis zu 9.000 Euro im Monat sein – und das für weitere vier Jahre. Verletzte Eitelkeit oder persönliche Enttäuschung sind jedoch keine akzeptablen Gründe, den Steuerzahlern möglicherweise eine solche Belastung aufzubürden. Wer politische Verantwortung übernimmt, muss persönliche Befindlichkeiten hinter die Interessen der Bürger stellen – gerade vor dem Hintergrund, dass viele Menschen jeden Euro zweimal umdrehen müssen. Ein Landkreis, der finanziell mit dem Rücken zur Wand steht, kann es sich nicht leisten, die finanziellen Folgen einer selbst herbeigeführten Amtsaufgabe zu tragen. Das wäre ein fatales Signal. Die AfD hatte beantragt, die Zahl der hauptamtlichen Kreisbeigeordneten von zwei auf einen zu reduzieren. CDU und SPD lehnten diesen vernünftigen Vorschlag jedoch ab. Nun droht im schlimmsten Fall die absurde Situation, dass die Bürger drei Personen finanzieren: zwei aktive Kreisbeigeordnete und zusätzlich einen ehemaligen Wahlbeamten mit Versorgungsansprüchen. Wenn Hofmann also offenbar nicht mehr bereit ist, sein Amt weiter auszuüben, sollten CDU und SPD wenigstens auf eine Neubesetzung verzichten. Thorsten Stolz und Jannik Marquardt könnten die zusätzlichen Aufgaben bis zum Ende der Amtszeit kommissarisch übernehmen. So ließe sich eine weitere Belastung des Kreishaushalts vermeiden. Das Landratsamt darf nicht zum Versorgungsamt werden. Die AfD hofft, dass Herr Hofmann zeitnah eine neue berufliche Aufgabe findet und seinen Lebensunterhalt weiterhin selbst erwirtschaftet. Dafür wünschen wir ihm persönlich alles Gute. Vor allem aber hoffen wir, dass die Steuerzahler von vermeidbaren Versorgungslasten verschont bleiben.“
"Nach dem Ergebnis der Kommunalwahl sollte die Kreisspitze neu geordnet werden. Doch Andreas Hofmanns Sinneswandel stellt die Vereinbarung von CDU und SPD auf den Kopf", so die AfD-Kreistagsfraktion in einer Pressemitteilung.
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Kommentare
4 stunden vor
Danke #AfD ! Hier legt die Oppositionspartei den Finger in die Wunde der SPD mit ihren Versorgungspöstchen - toleriert von der CDU. Was sagt eigentlich Heiko Kasseckert (CDU) zu dem ganzen?
Andreas Hofmann mache ich gar keine Vorwurf: Er nutzt die geltenden Regelungen am Futtertrog der Altparteien schamlos aus. Ein politisches Gewissen - vor SPD-Wählern oder den Steuerzahlern im MKK - hat so ein Musterdemokrat Hofmann ganz offensichtlich nicht.
Hier denke ich mir: Macht einfach immer weiter so, ihr Muster-Demokraten. Ab den Landtagswahlen im September im Osten unseres Landes wird hoffentlich die AfD an die Regierung kommen. Darauf freue ich mich schon sehr. - Und dann werden sich alle wieder verwundert fragen: Warum wählen die Bürger bloß die AfD - und nicht mehr CDU und SPD?
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Andreas Hofmann mache ich gar keine Vorwurf: Er nutzt die geltenden Regelungen am Futtertrog der Altparteien schamlos aus. Ein politisches Gewissen - vor SPD-Wählern oder den Steuerzahlern im MKK - hat so ein Musterdemokrat Hofmann ganz offensichtlich nicht.
Hier denke ich mir: Macht einfach immer weiter so, ihr Muster-Demokraten. Ab den Landtagswahlen im September im Osten unseres Landes wird hoffentlich die AfD an die Regierung kommen. Darauf freue ich mich schon sehr. - Und dann werden sich alle wieder verwundert fragen: Warum wählen die Bürger bloß die AfD - und nicht mehr CDU und SPD?
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8 stunden vor
Zitat:
Die Kuh wird gemolken, solange sie Milch gibt.
Und da ein Gewissen gegenüber den Bürgern in der Politik sowieso nicht mehr vorhanden ist, wird der Steuerzahler weiterhin stellvertretend für ihn und alle übrigen Politiker das „Beamten-Bürgergeld“ bezahlen dürfen.
Warum nur hat die Scholz-Bundesregierung den bruch so lange hinausgezögert?
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Warum sollte jemand das „Bürgergeld“ für Beamte freiwillig aufgeben, wenn das Geld auch so sprudelt?dass Herr Hofmann zeitnah eine neue berufliche Aufgabe findet und seinen Lebensunterhalt weiterhin selbst erwirtschaftet.
Die Kuh wird gemolken, solange sie Milch gibt.
Und da ein Gewissen gegenüber den Bürgern in der Politik sowieso nicht mehr vorhanden ist, wird der Steuerzahler weiterhin stellvertretend für ihn und alle übrigen Politiker das „Beamten-Bürgergeld“ bezahlen dürfen.
Warum nur hat die Scholz-Bundesregierung den bruch so lange hinausgezögert?




Genau diese AfD?
Unter der Ampel zuletzt eine SPD- Innenministerin die altgediente und unbequeme Mitarbeiter im BMI von ihren Aufgaben entbunden und deren Stellen mit ihren Leuten besetzt hat. Und ein grüner Wirtschaftsminister, der maßgebliche Posten und Aufgaben unter seinem Verwandten- und Bekanntenkreis verteilt hat. Und wir mokieren uns hier über solche Gewohnheiten in gewissen südlichen Ländern.
Oder einfacher für linke Simple Minds: Wer im neosozialistischen Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen nach Erdogan schmeissen.
Das ist ja mal eine spannende Behauptung.
Vielleicht solltest du etwas genauer ausführen, welche Familienangehörigen du meinst.
Doch nicht etwa den Vater von Ulrich Sigmund, der sich eigenständig beim Bundestagsabgeordneten Thomas Korell und dessen Büro beworben hat?
Oder sprichst du von Aushilfstätigkeiten mit weniger als 800 Euro im Monat?
Mich würde tatsächlich interessieren, ob du mit derselben Empörung reagiert hast, als Robert Habeck Patrick Graichen in sein Ministerium holte.
Oder bei den Fällen um Tilo G. und Frank J.
Oder bei den Berichten über Vetternwirtschaft und gegenseitige Begünstigungen innerhalb der etablierten Parteien.
Wenn dort Millionen an Steuergeldern bewegt werden, scheint das für dich kaum der Rede wert zu sein.
Aber zwei Aushilfsjobs bei der AfD und ein Vater, der in ein bereits bestehendes Arbeitsverhältnis übernommen wurde, soll plötzlich der Skandal sein.
Schon bemerkenswert, wie unterschiedlich Maßstäbe angelegt werden.
Das wirkt weniger konsequente Kritik als wie selektive Empörung.
Wie stehst du zu aberkannten Doktortiteln und Plagiatsvorwürfen?
Oder Ministerposten, die unter fragwürdigen Voraussetzungen vergeben wurden?
Demonstrierst du auch für deren Rücktritt?
Wie sieht es mit Visa-Affären aus?
Oder Pkw-Maut und Maskendeals, die die Steuerzahler Milliarden kosten, während die Verantwortlichen anschließend wegbefördert wurden?
Wo bleibt deine Empörung?
Oder gilt Empörung nur, wenn sie ins eigene politische Weltbild passt?
Merkst du, wie offensichtlich diese Doppelmoral wirkt?
Nein, ein Aushilfsjob für