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ÖDP: Kreisverband Main-Kinzig gegründet

ÖDP: Kreisverband Main-Kinzig gegründet
Vorstand des neu gegründeten Kreisverbands Main-Kinzig der ÖDP. Von links nach rechts: Dr. Ralf Grünke (Vorsitzender), Sabine Pfeiffer (zweite stellvertretende Vorsitzende), Christian Maiwald (erster stellvertretender Vorsitzender).

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) hat einen Kreisverband Main-Kinzig gegründet und will für mehr demokratische Beteiligung werben. Zwei der drei Vorstandsmitglieder sind erst kürzlich beigetreten.

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Zum ersten Vorsitzenden des neuen Kreisverbands wählten die Mitglieder aus dem Main-Kinzig-Kreis den bisherigen ÖDP-Ortsbeauftragten für Nidderau, Dr. Ralf Grünke. Erster stellvertretender Vorsitzender wurde Christian Maiwald, der noch im März als Parteiloser für die ÖDP auf Listenplatz zwei zur Ortsbeiratswahl in Windecken angetreten war und am 23. Mai – dem Geburtstag des Grundgesetzes – seinen Beitritt erklärte. Ebenfalls neu in der ÖDP ist Sabine Pfeiffer aus Schöneck, die bei der Gründungsversammlung zur zweiten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde.

Die Glückwünsche des Landesvorstands überbrachte der hessische ÖDP-Chef Markus Hutter, der die Versammlung am Freitag, 3. Juli 2026, im Restaurant Hessenschmaus in Nidderau leitete. Er berichtete außerdem über das Bündnis „Löwenstarke Demokratie“, welches ein Volksbegehren in Hessen vorbereitet. Dadurch sollen direkte Mitbestimmung vor Ort verbessert, Verfahren vereinfacht und echte Bürgerbeteiligung gewährleistet werden. Die hessische ÖDP beteiligt sich an der Initiative, der neue Kreisverband will unterstützen.

Was er sich von der Arbeit des Kreisverbands erhofft, ließ Grünke schon wenige Tage vor seiner Wahl zum Kreisvorsitzenden erkennen. In einem Social-Media-Post warf er die Frage auf: „MKK lautet das Kürzel für den Main-Kinzig-Kreis. Aber wofür könnten diese drei Buchstaben noch stehen?“ Darauf nannte er gleich selbst einige Ideen: „Menschlichkeit kennt Kompass“, „Mut, Klima, Kultur“, „Mitgefühl, Klarheit, Kreislaufwirtschaft“, „Mitreden, kümmern, kooperieren“ und „Miteinander Kommunal-Kompetenz“.

Der neue Vorstand verständigte sich darauf, mehr Menschen für demokratisches Engagement jenseits von Populismus und Extremismus gewinnen zu wollen. Es gelte, sichtbar zu sein und sich mit eigenen Lösungsvorschlägen am politischen Diskurs zu beteiligen.

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