Auf dem Programm steht der Bundesliga-Wettkampf in Tübingen – für viele Athletinnen einer der schönsten Stadttriathlons Deutschlands. Besonders emotional wird das Rennen für Alice Riebler. Im vergangenen Jahr musste sie den Wettkampf nach einem Zusammenbruch auf der Laufstrecke aufgeben. Nun kehrt sie an den Ort zurück, an dem sie noch eine Rechnung offen hat.
„Natürlich möchte ich dieses Mal vor allem gesund ins Ziel kommen – und wenn möglich möglichst weit vorne finishen, damit wir als Team ein Topergebnis erzielen“, sagt Riebler. Die Kombination aus einer stimmungsvollen Altstadtkulisse, tausenden Zuschauern entlang der Strecke und einem anspruchsvollen Kurs macht das Rennen Jahr für Jahr zu einem besonderen Highlight im Bundesliga-Kalender. „Das ist mein Lieblingswettkampf. Die Atmosphäre ist einfach einzigartig und die Kulisse in der schönen Studentenstadt ist hervorragend“, schwärmt Teamkollegin Theresa Moser.
Beim Saisonauftakt im Kraichgau belegte das Team SYNERGY I einen starken sechsten Platz. In Tübingen soll nun der nächste Schritt nach vorne gelingen. Dafür reist die Mannschaft mit einem leistungsstarken Aufgebot an den Neckar. Angeführt wird das Team von Weltcup-Athletin Borbála Sarcia. Komplettiert wird die Mannschaft unter anderem von Alice Riebler sowie Ava Martha Brambier, die sich vor wenigen Tagen mit der Bronzemedaille bei den Deutschen Jugendmeisterschaften eindrucksvoll in Szene setzte und sich gleichzeitig für die Jugend-Europameisterschaften qualifizierte.
Nach dem Wettkampf wird Riebler noch einige Tage in Gelnhausen und Bad Orb trainieren. Bereits eine Woche später stehen in Hannover die Finals mit den Deutschen Meisterschaften auf dem Programm. Die Rückreise an ihren Studienort Graz würde sich in der kurzen Zeit nicht lohnen. Kurzfristig musste die Mannschaft zudem auf die Niederländerin Sonja de Koning verzichten. Die ursprünglich für Tübingen vorgesehene Athletin sagte ihren Start aufgrund schlechter Blutwerte ab, wie die Teamleitung mitteilte.


