Jugend in Bewegung: Wetterau geht mit

Wetterau
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Im April 2018 ging ein Projekt des Wetteraukreises an den Start, das nun mit einer Filmvorführung im Lumos Kino in Nidda einen beachtlichen Erfolg verzeichnen konnte.

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Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch konnte noch am gleichen Abend verkünden: „Das Projekt geht in die zweite Runde!“

Worum geht es? Das Projekt „Jugend in Bewegung – Wetterau geht mit!“ wurde von der Fachstelle Jugendarbeit im Wetteraukreis initiiert. Damit wurden Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 25 Jahren angesprochen, die mit professioneller Unterstützung einen Film gedreht haben. Inhalt des Films ist die Auseinandersetzung mit der Wetterau als Heimatregion, eine bildhafte Darstellung zu allem, was die Jugendlichen bewegt, was schön ist in der Wetterau und wo noch Entwicklungsmöglichkeiten sind: alles aus Sicht der Jugendlichen. Die Filmpremiere vor ausverkauftem Haus im Lumos Kino in Nidda mit anschließender Podiumsdiskussion hat eines gezeigt: Politik muss näher zu den Menschen und vor allem näher zu den jungen Menschen. Kommunikation auf Augenhöhe, mit Wertschätzung und Ehrlichkeit, keine Floskeln, sondern Authentizität fordern die jungen Filmemacher ein.

Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Projektes: „Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben die Chance genutzt und sich an herausfordernde Themen gewagt. Mit dem Film zeigen sie uns Politikern auch, was sie in ihrem Leben bewegt und beeinflusst und was sie gerne geändert haben möchten. Wir alle können aus dem Film lernen, was wirklich notwendig ist, um in der Wetterau gut aufzuwachsen, seine Ziele zu erreichen und was wir tun müssen, damit sich junge Menschen für ihre Heimat engagieren.“

Zwei Profis haben die Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei mehr als 15 Terminen begleitet und unterstützt: Ibrahim Ismail (Sportpädagoge, Lehrbeauftragter an der Ruhr-Universität Bochum, Ausbilder und Berater im Arbeits-, Sozial- und Bildungssektor) und Ilija Jelusic, der als Medienpädagoge und freischaffender Medien-Produzent hauptverantwortlich für den Filmdreh war. Bis zur Fertigstellung des Films trafen sich zunächst einige wenige Jugendliche, doch das Projekt wuchs in den folgenden Monaten mehr und mehr an: mittlerweile engagieren sich mehr als 30 junge Menschen, um ihre Sicht auf die Wetterau klar zu machen und ihre Wünsche und Forderungen in die politischen Gremien einzubringen.

„Der Film stimmt auch nachdenklich, denn es wird deutlich, dass wir die Jugend ernst nehmen müssen, dass wir den Jugendlich den Raum geben müssen, ihre Stimme zu erheben und diese auch gehört wird. Tun wir das? Nehmen wir die Ideen und auch kritischen Meinungen der jungen Menschen in der Wetterau entgegen? Beschäftigen wir uns mit ihnen, ihren Fragen und Wünschen?“, fragt sich Stephanie Becker-Bösch. „Ich muss leider feststellen, dass genau dies nicht der Fall ist, deshalb freue ich mich sehr, dass unser Projekt demnächst in eine zweite Runde geht. Ich durfte heute schon die Inaussichtstellung des Landes Hessen entgegennehmen, dass eine Fortsetzung des Projektes weiter durch das Land Hessen mit Mitteln aus dem Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget gefördert werden kann.“

Den Film gibt es auf YouTube, den Link dazu gibt es auf dem Internetauftritt des Wetteraukreises: www.wetteraukreis.de/Service/Stichworte A-Z/Jugendberufshilfe – Jugendsozialarbeit

Foto: Reimund Becker (SPD Nidda), Dominique Bohler (Kreisschülerrat), Ibrahim Ismail (Projektleiter i2), Vanesa Paci (Projekteilnehmerin), Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch und Alexander Mebs (Jugendwerkstatt Herrnhaag) bei der Podiumsdiskussion.

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