„Hinter den Zahlen stehen erhebliche wirtschaftliche Schäden – Ladendiebstahl darf auf gar keinen Fall bagatellisiert oder normalisiert werden“, sagt Jochen Ruths, Präsident Handelsverband Hessen. Die zuletzt stark zunehmenden Diebstahlsfälle beobachten die hessischen Händlerinnen und Händler mit Sorge, laut Schätzungen des Verbandes liegt die Dunkelziffer bei 98 Prozent.
„Die wachsenden Inventurdifferenzen sind dramatisch, und der Handel braucht Lösungen. In Hessen gehen wir mit gutem Beispiel voran: Gemeinsam mit unserem Innenminister Roman Poseck und seinem Ministerium haben wir zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, die eine bessere Zusammenarbeit zwischen Handel und Polizei zum Ziel haben. Diese entwickeln wir im gesetzlich möglichen Rahmen stetig weiter“, erläutert Ruths.
Der Verband macht zudem deutlich: Prävention allein reicht nicht aus. Organisierte Kriminalität muss konsequent verfolgt und wirksam sanktioniert werden. „Wer gewerbsmäßig und organisiert Waren stiehlt, muss die Konsequenzen spüren. Organisierte Kriminalität darf sich nicht rechnen“, betont Ruths abschließend.




Kommentare
Vielleicht sollte man hier analog die Debatte eröffnen, einen gewissen Betrag X für den Einzelhandel jährlich als „Verlust“ durch den Bund zu ersetzen.
Das ist einfacher, als wie bei den Fahrscheinen mehr Kontrolleure zuzüglich Personenschutz zu organisieren.
Wenn man das Problem nicht lösen kann, lässt man es einfach laufen und ignoriert es.
Das ist die beste Vorgehensweise in der heutigen Zeit.
Mir hat in dieser Woche eine Mitarbeiterin der dm-Drogerie mit drastischen Worten geschildert, welche Personengruppen für diese Diebstähle konkret verantwortlich sind.
Wenn ich das wörtlich hier posten würde, dann würde ich mich wegen Meinungsdelikten strafbar machen.
So ist das in Deutschland: Die Diebe und Betrüger werden gepampert und von den allseits bekannten Migranten-Organisationen in Schutz genommen. Ehrliche Bürger, die über solche Diebe und Betrüger offen sprechen, machen sich strafbar.