Positive Reallohnentwicklung setzt sich fort
Mit diesem zwölften Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal in Folge setzte sich die positive Reallohnentwicklung auch im ersten Quartal 2026 fort. Überdurchschnittlich stark erhöhten sich die Nominallöhne im ersten Quartal 2026 unter anderem im Bereich „Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen“ (plus 7,7 Prozent) sowie in den Bereichen „Information und Kommunikation“ und „Grundstücks- und Wohnungswesen“ (beide plus 6,3 Prozent). Insgesamt verzeichnete der Dienstleistungsbereich ein Nominallohnplus von 3,7 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres. Im Produzierenden Gewerbe lag der Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal bei 4,4 Prozent.
Geringfügig Beschäftigte mit den stärksten Nominallohnzuwächsen
Betrachtet man die Beschäftigten nach ihrem Beschäftigungsumfang, wiesen geringfügig Beschäftigte mit 4,4 Prozent im ersten Quartal 2026 den stärksten Nominallohnanstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf. Die Nominallöhne von Vollzeitbeschäftigten stiegen um 4,0 Prozent. Für Beschäftigte in Teilzeit war ein Lohnanstieg von 3,9 Prozent im ersten Quartal 2026 zu verzeichnen.
Unter den Vollzeitbeschäftigten hatte das Fünftel mit den geringsten Verdiensten Nominallohnzuwächse von durchschnittlich 5,4 Prozent. Für das Fünftel mit den höchsten Verdiensten stiegen die Nominallöhne um 2,8 Prozent und damit weniger stark als die Verdienste aller Vollzeitbeschäftigten.



